Wirbelkanalverengung (Vertebrostenose)
Bei der Wirbelkanalverengung (Vertebrostenose) kommt es durch Verdickungen der Gelenke und Bänder zu einer langsam zunehmenden Kompression der neuralen Strukturen.

Dies führt im Bereich der Lendenwirbelsäule zu einer besonderen Form der Schaufensterkrankheit (Claudicatio spinalis), wobei vor allem bei längerem Gehen Schmerzen, Gefühllosigkeit und Schwächegefühl in den Beinen auftreten.

Im Bereich der Halswirbelsäule wird das Rückenmark eingeklemmt, was in der Regel weniger Schmerzen, aber mehr Ausfälle (Gefühllosigkeit, Koordinationsstörungen) an Armen und Beinen verursacht.

Die Operation erwirkt durch die mikrochirurgische Entfernung der verdickten Anteile eine Entlastung der Nerven und des Rückenmarks.
Der Wirbelkanal
Der Wirbelkanal
© 2007 Dr. Gedeon Perneczky, Wien last updated: 22.08.2007